Normalerweise distanziere ich mich von häufig inflationär gebrauchten Allerweltsüberschriften wie “Ohne Worte” oder “Ohne Titel”. Heute mach ich mal ne Aussnahme. Das unten stehende Video zeigt zwei Sachen:
Die USA besitzen eine politisch einflussreiche Bloggerszene. Okay, das war jetzt nichts Neues, kann aber nicht oft genug betont werden, da das in Deutschland nicht der Fall ist. Warum das so ist, wird hier von Chris zumindest mal angedacht.
Einen verrückten, alten Mann. Ein passenderer Begriff fällt mir dazu nicht ein. Ob das jetzt für euch auch ein alter Hut oder gänzlich neu ist, müsst ihr selbst entscheiden.
Und weil ich weiter nichts dazu sagen will, trägt dieser Artikel den bescheuerten Titel “Ohne Worte”.
Frank Sinatra made a big mistake by singing various standards that included the word “gay”. Not only did he lose the Korn fans, but also the extremist Christians.
Was macht eigentlich der Tibet-Konflikt? In den Medien kein Wort mehr davon, in den Internetforen und Blogs herrscht Funkstille und auch Politiker sowie Sportfunktionäre tun so als habe der Dalai Lama beschlossen in Chinas KP, Mitglied zu werden.
Doch von Ruhe vor dem Sturm kann keine Rede sein. Das Thema ist durch. Wird vielleicht während der Spiele nochmal halbherzig aufgewärmt, dann war’s das. Auf Wiedersehn, bis zum nächsten tödlichen Aufstand.
Höchste Zeit hier mal wieder auf eine Neuentdeckung meinerseits hinzuweisen: Port O’Brien. Eigentlich wollte ich die Nordlichter aus Alaska hier kurz vorstellen bin dann aber auf das Video gestoßen. Damit hätte sich das erledigt.
Das Album “All We Could Do Was Sing” kann ich Indie-Fans, die vor traditionellen Einflüssen nicht zurückschrecken nur wärmstens empfehlen. Bisheriger Favorit: “Close the Lid”. Mich hat’s an die Einsamkeit Schottlands erinnert, jemand der bereits in Alaska war, wird wohl daran erinnert werden. Kurzum: Texte mit Niveau für Träumer, schöne Musik für einsame Stunden.